Ehrliches Update
Was viele Shopify-Brands lange falsch verstehen (ich bis vor Kurzem auch):
Dass der Erfolg ihres Shops von Ads, Hooks, ROAS oder Scroll-Stop-Rates abhängt.
Tut er nicht.
Am Ende kommt’s – zumindest aus meiner Erfahrung – auf zwei simple Zahlen an:
CPA und LTV.
Der CPA (Cost per Acquisition) zeigt dir, wie viel es kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen.
Und dein Ziel sollte klar sein:
den CPA so niedrig wie möglich halten, damit du mit möglichst wenig Werbebudget möglichst viele Neukunden einkaufen kannst.
Das Problem?
Ads werden immer teurer.
Heißt:
Es wird auch immer teurer, Kunden günstig einzukaufen.
Ich hab’s selbst erlebt.
Noch vor ein paar Wochen hab ich drei Mal am Tag in den Ads Manager geschaut und jedes Mal innerlich gezuckt, wenn mein CPA hochging.
Diese Woche?
Einmal kurz in den Ads-Manager reingeschaut – das war’s.
Was hat sich geändert?
Ich bin nicht mehr darauf angewiesen, beim ersten Kauf profitabel zu sein.
Weil ich direkt nach dem Kauf mit meinen Klaviyo-Flows dafür sorge, dass Kunden passende weitere Produkte kaufen.
Und plötzlich geht’s nicht mehr nur um den CPA – sondern vor allem um den LTV (Lifetime Value).
Die Frage ist also nicht mehr:
„Wie kann ich jeden Cent bei der Neukundengewinnung sparen?“
Sondern:
Wie schaffe ich es, dass mein Kunde planbar und langfristig mehr Geld bei mir ausgibt – über den ersten Kauf hinaus?
Und die Antwort ist einfach:
Mit einer Value Ladder.
Das bedeutet:
Du baust ein System, das deinen Kunden nach dem Kauf automatisch passende nächste Schritte anbietet – per E-Mail.
Beispiel aus meinem Funnel:
1. Der Kunde holt sich meine E-Mail-Checkliste.
2. Danach biete ich ihm den Klaviyo Basics Kurs an.
3. Und wer den durch hat, bekommt er den Hinweis zum Advanced Kurs.
Und das funktioniert mit physischen Produkten genauso.
Nimm z. B. einen Tennis-Shop:
1. Einstieg mit Tennisbällen (10 €)
2. Danach ein passender Tennisschläger (89 €)
3. Später Tennisschuhe (249 €)
4. Und so weiter …
Je weiter dein Kunde diese Value Ladder hochklettert, desto mehr Geld wird er bei dir ausgeben – ganz automatisch, wenn du’s mit E-Mail-Flows richtig aufsetzt.
Genau deshalb boomen gerade Shopify-Shops mit Verbrauchsprodukten, Supplements oder Food-Brands.
Sie haben von Anfang an verstanden, wie man Kunden regelmäßig durch die eigene Produktwelt führt.
Ein weiterer großer Vorteil:
Du kannst plötzlich mehr Geld als deine Konkurrenz für neue Kunden ausgeben, weil du weißt, dass sie dir langfristig mehr Umsatz bringen.
Das ist wie ein unfairer Vorteil:
Während alle anderen beim Erstkauf profitabel sein müssen, kannst du dir locker leisten, den CPA ein bisschen steigen zu lassen – weil der echte Gewinn erst danach kommt.
Wenn du also:
• unabhängig(er) von Ads werden willst
• profitabler skalieren willst
• und planbar mehr Umsatz aus deinem Kundenstamm holen willst
… dann brauchst du ein System aus Post-Purchase-Flows, das deine Produkte sinnvoll miteinander verknüpft – Schritt für Schritt, wie bei einer guten Menükarte.
Wie das konkret aussieht und wie ich diese Flows für verschiedene Shops aufbaue, zeige ich dir übrigens ausführlich im Bereich „Post Purchase Flows“ im Klaviyo Advanced Kurs.
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Eine Sammlung von Links zu Dingen, die ich teilenswert finde.
Josh